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MMag Susanne Prentner Vitek mit Buergermeister Werner Baumann web 1

Man braucht keine PISA – Ergebnisse und keine Diskussionen über verschwendete Fahrzeit in umliegende Schulen, um die Bedeutung des Schulstandortes in unserer Gemeinde zu begründen. Vielmehr gilt es zu unterstreichen, was hier in Seiersberg-Pirka vor wenigen Monaten keimte, derzeit Wurzeln schlägt und bis zum Schulstart im Herbst 2017 zu einem gesunden Baum heranwächst: Eine Schule, in der Bildung neu gedacht wird.
Fernab von verstaubten Unterrichtsmethoden wird hier angeboten, was Bildungsexperten seit Jahren als einzigen Ausweg aus dem Unterrichtsdilemma sehen: Es braucht Reformen neben klaren Strukturen. Deswegen liegt man völlig falsch, wenn man unsere Schule in eine "Waldorf-", "Montessori-" oder eine andere Schublade stecken will. Vielmehr sieht das Konzept ein "best of" von bewährten als auch neuen Lehrmethoden vor. Wie wollen wir Denker, Weltentdecker und starke Persönlichkeiten in ihrer Entwicklung unterstützen, wenn wir sie in ein uraltes Korsett stopfen anstatt Wege in ein selbständiges Leben zu ebnen.
Zugegeben, um diesen Weg gemeinsam gehen zu können, wird ein großer Vertrauensvorschuss abverlangt – aber wann, wenn nicht jetzt und wer, wenn nicht wir!
Endlich gibt es die Möglichkeit eine neue Richtung einzuschlagen - weg von einer Schule, die am Tropf starrer Lehrinhalte hängt, hin zu einem vitalen und beweglichen System, in dem das Kind im Mittelpunkt steht.

Privatschule mit AHS-Lehrplan
Die Schule ist eine Privatschule, an der nach dem AHS-Lehrplan unterrichtet wird.

Reformpädagogisch aber weder Montessori- noch Waldorf- Schule
Wir sind weder eine Waldorf- oder Montessorischule noch bedienen wir irgendwelche Klischees. Wir verstehen uns als eine innovative Bildungseinrichtung, die sich im Sinne der Kinder der besten (reform)pädagogischen Ansätzen bedient. Im Vordergrund steht keine pädagogische Ideologie aber  auch nicht die Abarbeitung eines starren und veraltetet Lehrplans im 50-min. Takt.  Im Vordergrund steht die optimale Entwicklung des Kindes und die Erreichung klarer Lernziele durch moderne pädagogische Konzepte.

Ferienzeit
Auch wenn die vorgeschriebene Ferienzeit an öffentlichen Schulen verstaubt sein mag, werden diese auch hier zur Anwendung kommen um Eltern mit mehreren Kindern in anderen Schulen den Zugang zu ermöglichen.

Native Speaker sichern Qualitätsstandards
Im Schulalltag werden unsere Pädagoginnen und Pädagogen in möglichst vielen Unterrichtseinheiten zusätzlich durch Native Speaker sinnbringend unterstützt.

Unterschiedliche Sportmöglichkeiten
Sport ist ein wichtiger Teil der Entwicklung. Dabei wird auf ein breites Spektrum gesetzt. Umgesetzt werden soll dies mit einer starken Vereinsanbindung aus der eigenen Heimat.

Computerausstattung am neuesten Stand
Smart Boards nach modernstem Standard, Cyber Homeworks und Apps, sind nicht nur cool, sondern unterstützen unseren innovativen, lebendigen Unterricht.

Ergonomische Schuleinrichtung statt Holzverschlag
Einzeltischsysteme mit ergonomischen Drehstühlen machen es nicht nur einfacher die Klassen gruppenspezifisch zu organisieren, sondern schonen die Kinder in ihrer sitzenden Haltung.

Arbeiten in Projekten statt im Glocken-Drill
Reformpädagogisch heißt auch, dass Fächerübergreifend gearbeitet werden kann. Wer ist nicht der Meinung, dass zum Beispiel Geschichte nicht begreifbarer ist, wenn man eine Hymne singen oder die Europafahne zeichnen kann, während die Theorie in einem Projekt erarbeitet  wird.

Mehr Flexibilität in musischen Fächern
Neben Phasen mit ausgewählten Schwerpunkten, werden musische Fächer (Kunst und Musik) immer wieder in den Unterrichtstalltag integriert.

Bestens verbunden, dank eigener Buslinie 78
Welche Vorteile der kurze Schulweg im Gegensatz zu Schulen in Graz bringt, ist hinlänglich bekannt. Hervorzuheben ist auch, dass auf die Schulwegsicherheit besonders Wert gelegt wird. Die gemeindeeigene Buslinie 78 fährt dazu um 8:15 direkt vor die Schule.

Schüler werden ausschließlich von Pädagogen betreut
Sowohl vor, als auch nach dem Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler ausschließlich von Pädagogen betreut. Damit ist gewährleistet, dass zu jeder Zeit Lerninhalte besprochen und vertieft werden können.

Grundzüge des pädagogischen Konzeptes der De La Tour Schule
Schulen haben als Bildungseinrichtungen großen Einfluss auf die Menschen, die der Schulgemeinschaft angehören. Hier wird auch der Grundstein für aktives Lernen und die lebenslange Freude an der Bildung gelegt.
Mit den "De-La-Tour-Schulen" wird in  Seiersberg-Pirka ein neuerLernkultur-Ort mit innovativer, reformpädagogischer Schulstruktur geschaffen. „Schule neu zu denken“ bezieht sich dabei auf die Vernetzung von modernen Unterrichtsarrangements mit Altbewährtem. Diese Schule stellt somit eine zukunftsträchtige Bildungseinrichtung dar, in deren Zentrum das Kind mit seinen individuellen Potenzialen steht.
Kinder, Eltern und PädagogInnen bilden das Fundament dieser Schule, in dem die drei Säulen der Pädagogik nach Helen Parkhurst verankert sind. Diese drei Prinzipien – Freiheit, Kooperation und Zeitmanagement – sind die Grundpfeiler unseres pädagogischen Konzeptes. Gemeinsam tragen sie die Bausteine für die Sekundaria VITA – Vertrauen, Innovation, Talent und Authentizität. Unter dem Dach der Diakonie De La Tour bietet diese Schule in Seiersberg-Pirka einen geschützten Rahmen, in dem sich Persönlichkeiten entfalten können. Die Schulzeit ist für jedes Kind eine prägende Phase in seiner Entwicklung. Es ist unser zentrales Anliegen, Kinder in diesem Prozess bestmöglich zu begleiten. Diese pädagogische Haltung spiegelt sich in den drei Prinzipien unseres Konzepts wider:
Freiheit bedeutet dabei, sich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens für etwas entscheiden zu dürfen und nicht frei von allen regelnden Strukturen zu sein. Freiheit ist in diesem Sinne untrennbar mit Verantwortung für diese Entscheidungen verbunden.
Kooperation beschränkt sich nicht nur auf die herkömmliche Zusammenarbeit im Unterricht, vielmehr ist die Aufhebung kooperationshemmender Gegebenheiten in unterschiedlichen Situationen des Schulalltages gemeint.
Im Rahmen des Zeitmanagements erhalten die Schulkinder niveaudifferenzierte Arbeitspläne, sogenannte „Assignments“. Individuelle Planungen, die termingerechte Durchführung, eine schriftliche Prüfung und eine abschließende Evaluation dieses Lernprozesses ermöglichen ein selbstregulierendes, selbstverantwortliches Lernen.

Fragen und Antworten zur Privatschule

Wie und wann wird man sich zur Privatschule anmelden können

Bis spätestens 16.03.2017

  • Zusendung des unterschriebenen Schulvertrags und der SEPA Lastschrift an:

Diakonie de La Tour, Harbacher Straße 70, 9020 Klagenfurt

z.Hd. Frau Barbara Sobe

  • Damit ist die Aufnahme in die Schule definitiv fix!

Was sind die Grundpfeiler des pädagogischen Konzepts?

Kinder, Eltern und PädagogInnen bilden das Fundament dieser Schule, in dem die drei Säulen der Pädagogik nach Helen Parkhurst verankert sind. Die drei Prinzipien – Freiheit, Kooperation und Zeitmanagement – sind die Grundpfeiler unseres pädagogischen Konzepts. Freiheit bedeutet dabei, sich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens für etwas entscheiden zu dürfen und nicht, frei von allen regelnden Strukturen zu sein. Freiheit ist in diesem (sehr evangelischen) Sinne auch untrennbar mit Verantwortung für diese Entscheidungen verbunden. Kooperation beschränkt sich nicht nur auf die herkömmliche Zusammenarbeit im Unterricht, vielmehr ist die Aufhebung kooperationshemmender Gegebenheiten in unterschiedlichen Situationen des Schulalltages gemeint. Im Rahmen des Zeitmanagements erhalten die Schulkinder niveaudifferenzierte Arbeitspläne, sogenannte Assignments. Individuelle Planungen, die termingerechte Durchführung, eine schriftliche Prüfung und eine abschließende Evaluation dieses Lernprozesses ermöglichen selbstregulierendes, selbstverantwortliches Lernen.

Lernen ohne Stundentakt?

Ziel der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler optimal auf das Leben vorzubereiten – mit Lern- und Erfahrungsräumen, in denen sie sich wohlfühlen und ihre Potenziale entfalten können. Wissenserwerb findet (inter)aktiv statt, Lerninhalte werden gemeinsam erarbeitet. Dies geschieht nicht im klassischen Stundentakt, sondern durch eine rhythmisierte Zeitstruktur, in der sich Unterricht, individuelle Lernzeit und freie Zeit themenbezogen abwechseln.

Entwicklung Soziale Kompetenz als wichtiges Ziel

Die SchülerInnen werden an Projekten und im Team arbeiten und so aktiv handelnd Wissen aufbauen. Durch diese Lernform entwickeln die Kinder und Jugendlichen eine hohe soziale Kompetenz, die heute in jedem Beruf wichtig ist.

Welche Rolle wird die englische Sprache haben?

Englisch wird ein ständiger Begleiter im Schulalltag. Zusätzlich zum Lehrpersonal werden Englisch Native Speaker anwesend sein, die nur in ihrer Sprache sprechen und den SchülerInnen Englisch natürlich näherbringen.

Öffnungszeiten der Schule?

Geplanter Schulbeginn ist um 08.30Uhr die Frühbetreuung (ab 7.30 Uhr) hängt vom tatsächlichen Bedarf ab. Die Tagesbetreuung endet voraussichtlich um 16:30 Uhr. Der Tagesablauf erfolgt nach einem Rhythmus mit Unterricht, individueller Lernzeit und Freizeit. Die Ferien entsprechen im Ausmaß den der öffentlichen Schulen.

Wann wird die Schule beginnen?

Start für die private Sekundaria im September 2017/2018, Start für das Oberstufenrealgymnasium September 2018/2019.

Was wird der Besuch der Schule kosten?

Kinder und Jugendliche bekommen in den neuen Schulen ein qualitätsvolles Bildungsangebot. Zu dessen Finanzierung wird einerseits auf Unterstützung der Gemeinde als auch auf Schulbeiträge zurückgegriffen. Das Schulgeld für die Sekundarstufe wird 12 x im Jahr je € 220.- betragen. Davon werden Kinder aus Seiersberg-Pirka bis zu -70% durch sozial gestaffelte Beiträge und Förderungen von der Gemeinde unterstützt

Wird es auch eine Tagesbetreuung geben?

Die Schule wird als Ganztagesschule mit getrennter Abfolge geführt. D.h. neben dem Unterricht wird auch eine Tagesbetreuung bis 16:30 Uhr angeboten, wobei für den Besuch der Tagesbetreuung eine Anmeldung erforderlich ist. Diese Offene Tagesbetreuung ermöglicht maximale Flexibilität für Familien.

Wie viel kostet die Tagesbetreuung?

Je nach Ausmaß der Betreuung sind folgende Beiträge zu leisten:

  • 1 Tag € 25.-,
  • 2 Tage € 35.-,
  • 3 Tage € 45.-,
  • 4 Tage € 50.-,
  • 5 Tage € 55.-

exkl. Essen, welches 4,- pro Tag kosten wird

Respektvoll Miteinander – was bedeutet das im Schulalltag?

Ein respektvoller Umgang miteinander, die Miteinbeziehung aller Betroffenen an der Gestaltung des Lernens sowie die Übernahme von Verantwortung ist wichtige Basis einer guten Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Eltern.

Ab wann kann mein Kind die Schule besuchen?

Nachdem die Volksschule abgeschlossen wurde. Frühestens im Schuljahr 2017/2018.

Es ist zu einem späteren Zeitpunkt auch der Einstieg in die Oberstufe möglich, nachdem die Unterstufe in einer anderen Schule erfolgreich absolviert wurde. In beiden Fällen ist ein eingehendes Gespräch mit Eltern und Kind im Vorfeld sowie genügend Platz Voraussetzung für die Aufnahme.

Wie viele Plätze wird es für das Schuljahr 2017/2018 geben?

Derzeit sind 50 Plätze für die 5. Schulstufe, also für Kinder die im Jahr 2017 die Volksschule verlassen, geplant. Aufgrund der großen Nachfrage wird bei genügend Anmeldungen eine dritte Klasse in Aussicht gestellt.

Ist die Anmeldung zum Informationsportal auch eine Anmeldung zur Schule?

Nein, Anmeldungen zur Schule können wir nicht annehmen. Dies steht nur dem Schulbetreiber, also der Diakonie De la Tour zu. Informationen zur Anmeldung und Fristen sowie Details werden an alle Mitglieder des Interessentenportals aus erster Hand übermittelt. Eine Anmeldung macht also jedenfalls Sinn.

Wird einen alternativen Sportplatz für die von der neuen Schule verbaute Fläche geben?

Ja, direkt neben den Beachvolleyballplätzen wird ein neuer Sportplatz errichtet werden. Es gehen also keine Flächen verloren.

Können auch Kinder aus anderen Gemeinden die Privatschule besuchen?

Ja jedes Kind, aber Gemeindeförderungen gibt es nur für GemeindebürgerInnen. Ob andere Gemeinden die Schule auch fördern ist offen.

Wie wird der Religionsunterricht organisiert?

So wie in allen anderen öffentlichen Schulen wird es hier den Religionsunterricht geben. Alle nicht-konfessionellen Kinder sind herzlich eingeladen, den evangelischen Religionsunterricht zu besuchen, müssen dies aber nicht tun.

Wann gibt es weitere Informationen zu Konzepten und Tagesablauf?

Am 10.November 2016 findet um 18 Uhr der erste Elterninformationsabend in der KUSS-Halle statt. Dort wird sich die Leitung der Schule mit ersten Inhalten zum pädagogischen Konzept vorstellen. Am 30. Jänner 2017 findet dann die nächste Veranstaltung statt, bei der man sich verbindlich anmelden kann.

Wird es möglich sein nach der Unterstufe in eine andere Schulform (HTL, HAK, etc.) zu wechseln?

Selbstverständlich kann jedes Kind nach der Sekundaria in jede andere Schulform wechseln (HAK, HTL, jede andere Oberstufe), nach dem auch in dieser Schule die Lehrpläne öffentlicher Schulen gelten und erfüllt werden.