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Wie man helfen kann

Unterstützung für Flüchtlinge und Einsatzorganisationen

Eine Gemeinde kann die Herausforderungen, welche Kriege und die damit einhergehende Flüchtlingsströme mit sich bringen, nicht lösen. Was eine Gemeinde nach Auffassung unserer Verantwortlichen aber machen kann, ist, all jenen eine Plattform zu geben, die aktiv und freiwillig helfen wollen. In dutzenden Anrufen besorgter Bürgerinnen und Bürgern wird davon berichtet, dass einem das Helfen in Österreich schwer gemacht wird - da können wir als Gemeinde unterstützen.

UPDATE 28.09. - Private Unterbringung - UPDATE 28.09.

  • Sonderblatt Flüchtlingsunterbringung >weiter<

UPDATE 16.09. - ORF startet "Helfen wie wir" - UPDATE 16.09.

  • ORF und Hilfsorganisationen starten Hilfsplattform "Helfen wie wir" >weiter<

UPDATE 15.09. - 70 Tischgarnituren für Notquartiere - UPDATE 15.09.

  • Für die zukünftigen Quartiere in den Nachbargemeinden stellt die Gemeinde Seiersberg-Pirka 70 Tischgarnituren bis 30.09.2015 zur Verfügung.

Objekt zur Vermietung anbieten

Wenn Sie eine Flüchtlingsfamilie beherbegen wollen, füllen Sie bitte das pdf Interessentenformular (101 KB) dafür aus und übermitteln Sie dieses an das Referat für Flüchtlingsangelegenheiten des Landes Steiermark. Gerne unterstützen wir Sie beim Ausfüllen oder Übermitteln des Dokumentes. Grundsätzlich gibt es Richtlinien für Mindeststanmdards, welche Sie pdf hier (139 KB) finden.

Zeit und Integration spenden

Es besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagementes, Menschen zu unterstützen und so Integration aktiv zu leben. Eine Organisation, bei der Zeit geschenkt werden kann ist die Diakonie. Informationen dazu gibt es hier.

Hilfspakete für Flüchtlinge spenden

Neben Schlafplätzen und temporären Wohnungen fehlt es den Familien oft am Notwendigsten. Das Rote Kreuz bietet die Möglichkeit spezielle Pakete für Flüchtlinge zu kaufen

BABYPAKET - € 65,– FAMILIENPAKET - € 45,–

Flüchtlinge

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HYGIENEPAKET - € 25,–

 

WINTERPAKET - € 55,–

Flüchtlinge

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Hilfspakete kaufen



Was sind »Asylwerber«?

Als Asylwerber bezeichnet man Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Gründe (z.B: aus Angst vor Verfolgung und Gewalt) ihre Heimat verlassen müssen. Diejenigen, die bis nach Österreich gelangen, haben das Recht einen Antrag auf ein Asylverfahren zu stellen. Während der Prüfung des Antrages haben die Menschen den Status eines Asylwerbers.

Warum haben Asylsuchende »Smartphones« oder tragen »Markenkleidung«?

Diese Menschen haben vor der Flucht ein ganz normales Leben geführt, sie haben gearbeitet, sind zur Schule gegangen, haben studiert und - so wie wir – auch ein Handy gekauft. Nach einer geglückten Flucht ist das Handy oft die einzige Verbindung zu den zurückgelassenen Menschen daheim. Kleidung und Schuhe sind Spenden aus der Bevölkerung.

Warum sind die meisten Asylsuchenden »Männer«?

Viele Männer und junge Burschen flüchten, um nicht als Milizionäre für den IS, als Kindersoldaten für Boko Haram oder für Assads Armee zwangsrekrutiert zu werden. Außerdem würden Frauen und Kinder die strapaziöse und gefährliche Flucht oft nicht überleben. Meist kann sich eine Familie nur leisten EIN Mitglied außer Landes zu schicken, in der Hoffnung, dass der Mann die Flucht übersteht und er als anerkannter Flüchtling dann seine Kernfamilie nachholen kann.

Dürfen Asylwerbende »arbeiten«?

Nach geltender Rechtslage dürfen AsylwerberInnen in Österreich keiner geregelten Arbeit nachgehen. Ausnahmen sind kurze Einsätze für Saisonarbeiten in Landwirtschaft und Gastgewerbe. Gemeinden und öffentliche QuartiergeberInnen dürfen AsylwerberInnen mit gemeinnützigen Tätigkeiten beschäftigen: Bei der Landschaftspflege, der Pflege und Instandhaltung öffentlicher Gebäude und Anlagen; Mitwirkung bei lokalen Veranstaltungen und Unterstützung bei sozialen Diensten der Gemeinde mit einer kleinen Aufwandsentschädigung. In sogenannten „Mangelberufen“ wie zB Koch dürfen AsylwerberInnen bis zum 24. Lebensjahr eine Lehre absolvieren.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF)

Jugendliche bis 18 Jahre, die ohne erwachsene Familienangehörige, bei uns ankommen und einen Asylantrag stellen, werden auch als UMF bezeichnet. Auf Basis der UN-Kinderrechtekonvention und der besonderen Schutzbestimmungen der Kinder- und Jugendhilfe sollten auf diese abgestimmte Unterkünfte und Betreuungsformen zur Verfügung stehen.

In Vorarlberg nimmt die Kinder- und Jugendhilfe die Obsorge wahr und bringt diese Jugendlichen unter anderem bei Pflegefamilien und in eigenen Wohngemeinschaften der Sozialorganisationen unter. Die Schulpflicht gilt für diese und sie haben die Möglichkeit eine berufliche Ausbildung aufzunehmen.

Was ist mit »Grundversorgung« gemeint?

Grundversorgung bezeichnet die Versorgung der Asylwerber während des Asylverfahrens mit Unterkunft, Essen, medizinischer Betreuung, juristischer Information, Sprachförderung und Angebote für soziale Kontakte. Steigende Asylweberzahlen gerade im letzten Halbjahr führen dazu, dass trotz zusätzlich geschaffener Quartiere die Erfüllung der Quote durch die Bundesländer hinterherhinkt.

Was wird unter Asylquote verstanden?

Wenn in der Öffentlichkeit von Asylquote gesprochen wird, ist die Verteilung der Asylwerber auf die Bundesländer gemeint. Diese berechnet sich jeweils tagesaktuell nach dem Stand der Asylwerber, die noch in der Grundversorgung sind. Jede Gemeinde soll 1,5% der Bevölkerung beherbergen.

Negative Asylbescheide – Rückkehrhilfe

Wenn der Asylbescheid negativ ausfällt oder sich die Lebensverhältnisse in ihrer Heimat bzw. in der Nachbarregion verändert haben, beginnen diese Menschen ihre Rückkehr zu planen.

Dabei helfen verschiedene Sozialorganisationen im Auftrag der öffentlichen Stellen mit. Im Jahr 2014 sind 46 Personen dabei beraten worden und davon 22 aus Vorarlberg wieder ausgereist.


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